Firewalls und Netzwerksicherheit

Quelloffene Firewalls, aufgebaut und betrieben von einem gelisteten Partner der Hersteller.

Serverschränke in einem abgedunkelten Rechenzentrum, dicht verlegte orange und türkise Patchkabel zwischen grün leuchtenden Statusanzeigen

Quelloffene Firewalls haben den Ruf, günstig zu sein. Der eigentliche Vorteil ist ein anderer: Sie binden Sie nicht. Kein Abonnement je Nutzer, keine Funktion, die nach dem Kauf hinter eine höhere Lizenzstufe wandert, keine Hardware, die mit dem Supportende wertlos wird. Was Sie dafür brauchen, ist jemand, der die Plattform wirklich kennt – denn den Herstellersupport, der bei kommerziellen Geräten mitgekauft wird, ersetzt hier Erfahrung.

Wo wir gelistet sind

Diese Einträge sind auf den Seiten der Hersteller nachprüfbar. Sie verpflichten uns nicht zu Absatzmengen: Ob pfSense, OPNsense oder eine kommerzielle Plattform die richtige Wahl ist, entscheidet Ihre Anforderung.

pfSense oder OPNsense

Beide stammen vom selben Vorfahren und leisten dasselbe Grundhandwerk: Paketfilter, NAT, VPN, Hochverfügbarkeit. Die Unterschiede liegen im Betrieb.

pfSense ist im deutschsprachigen Raum weiter verbreitet, hat die größere Wissensbasis und mit Netgate einen Hardwarehersteller im Rücken, dessen Geräte genau auf die Software abgestimmt sind. Das erleichtert die Beschaffung und den Austausch im Fehlerfall.

OPNsense erscheint in festem Rhythmus zweimal jährlich, hat eine aufgeräumtere Oberfläche und eine strengere Trennung zwischen Kern und Zusatzpaketen. Wer plant, viel selbst zu betreiben, kommt damit oft besser zurecht.

Wir setzen beides in Produktion ein. Welche Plattform es wird, klären wir nach der Bestandsaufnahme – nicht vorher.

Zenarmor als Next-Generation-Schicht

Ein klassischer Paketfilter sieht Adressen und Ports. Was er nicht sieht: welche Anwendung dahintersteckt, ob eine Verbindung zu einem bekannten Steuerserver aufgebaut wird, welche Inhalte durch eine verschlüsselte Verbindung laufen. Genau das ergänzt Zenarmor – Anwendungserkennung, Inhaltsfilterung, Berichte je Nutzer und Gerät.

Der Unterschied zu einer kommerziellen Next-Generation-Firewall liegt weniger in der Funktion als im Modell: Sie behalten die Kontrolle über die Plattform, und die Kosten bleiben planbar.

Typische Aufträge

Ablösung von Altgeräten am Supportende, Segmentierung flacher Netze, Standortkopplung per IPsec oder WireGuard, Hochverfügbarkeit im Paar, Einführung von Anwendungserkennung und Inhaltsfilterung, Regelwerke aufräumen und dokumentieren, Betrieb im Co-Managed-Modell.

Bei einem Labordienstleister in Bayern haben wir die Netzarchitektur an zwölf Standorten auf pfSense umgestellt; bei einem Hersteller von Industriekomponenten in Baden-Württemberg läuft OPNsense mit Zenarmor im Managed-Modell.

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