IT-Infrastruktur

Eine Strategie für Hardware, Software und Netzwerke, die im Zusammenspiel funktioniert.

Serverschränke in einem abgedunkelten Rechenzentrum, dicht verlegte orange und türkise Patchkabel zwischen grün leuchtenden Statusanzeigen

Infrastruktur fällt niemandem auf, solange sie funktioniert. Sie fällt auf, wenn ein Standort nicht erreichbar ist, eine Wiederherstellung länger dauert als angekündigt oder die Lizenzrechnung sich verdoppelt. Alle drei Fälle haben dieselbe Ursache: eine Umgebung, die gewachsen statt geplant ist.

Virtualisierung und die Ablösung von VMware

Seit der Umstellung der VMware-Lizenzierung prüfen viele Mittelständler Alternativen. Wir haben beide großen quelloffenen Wege in Produktion begleitet:

Proxmox VE mit Ceph als verteiltem Speicher – für Umgebungen, die ohne SAN auskommen sollen. Bei einem Sondermaschinenbauer in Baden-Württemberg haben wir vier Einzelhypervisoren zu einem Cluster aus drei Knoten zusammengeführt und 45 Maschinen ohne ungeplante Ausfallzeit migriert.

XCP-ng mit Xen Orchestra – für Umgebungen mit vorhandenem SAN. Bei einem Agrarhändler in Niedersachsen haben wir acht vSphere-Hosts abgelöst, 60 Maschinen übernommen und 20 zuvor physische Server mit eingegliedert.

Welcher Weg der richtige ist, hängt an Speicher, Betriebsmodell und dem, was Ihr Team pflegen will. Wir sagen es Ihnen nach der Bestandsaufnahme, nicht vorher.

Netzwerk

Segmentierung statt flacher Netze, Firewalls der nächsten Generation, WAN-Anbindung mehrerer Standorte, VPN und WLAN mit Zugangskontrolle. Wir arbeiten mit pfSense, OPNsense und kommerziellen Plattformen – die Wahl folgt der Anforderung.

Bei einem Labordienstleister in Bayern haben wir die Netzarchitektur an zwölf Standorten neu aufgebaut, zentrale Endpunktverwaltung eingeführt und die Lizenzkosten der Infrastruktur deutlich gesenkt.

Speicher und Datensicherung

Backup ist erst dann Backup, wenn die Wiederherstellung geübt ist. Wir richten Sicherungen mit unveränderlicher Aufbewahrung ein, legen einen zweiten Standort dazu und testen die Wiederherstellung regelmäßig. Bei einem Kunden sank die Wiederanlaufzeit geschäftskritischer Systeme dadurch von zwölf auf unter zwei Stunden.

Typische Aufträge

Bestandsaufnahme und Zielarchitektur, Migration von VMware auf Proxmox VE oder XCP-ng, Netzsegmentierung, Firewall-Konzepte, Backup und Wiederanlaufplanung, Monitoring mit Zabbix, Anbindung von Niederlassungen.

Zu Firewalls im Einzelnen: pfSense, OPNsense und Zenarmor.

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