Projekte
Ausgewählte Projekte und Erfolgsgeschichten

Einblick in Projekte, die uns besonders am Herzen liegen – mit ihren Herausforderungen, den eingesetzten Technologien und den Ergebnissen für unsere Kunden.
19 von 19 Projekten
seit 2026
Von Exchange Online zu einem eigenen Mailsystem
Medienproduktionsunternehmen
Ein mehrstündiger Ausfall von Exchange Online im August 2026 hat dem Unternehmen gezeigt, was an einer einzigen Plattform hängt: Ohne Mail stand auch Microsoft Teams still, weil Kalender, Besprechungen und Anwesenheitsstatus daran gekoppelt sind. Die Entscheidung fiel auf Migration statt Abwarten. Zielplattform für die rund 50 Mitarbeitenden an drei Standorten ist ein Mailsystem auf Basis des Stalwart Mail Servers, das wir betreiben – mit Managed-Service-Vertrag über zunächst zwei Jahre. Im zweiten Schritt folgt Teams, das im Ausfall am stärksten betroffen war. Das Ziel ist nicht, Microsoft zu verlassen, sondern die Dienste zu entkoppeln, deren gemeinsamer Ausfall den Betrieb anhält.
- Stalwart Mail Server
2025
Konsolidierung von Virtualisierung und Backup-Infrastruktur
Sondermaschinenbauer
Ablösung von vier gewachsenen Einzelhypervisoren durch ein Proxmox-VE-Cluster aus drei Knoten mit gemeinsamem Ceph-Speicher. Migration von 45 produktiven virtuellen Maschinen in gestaffelten Wartungsfenstern, ohne ungeplante Ausfallzeit. Einführung eines Proxmox Backup Servers an einem zweiten Standort mit unveränderlicher Aufbewahrung und monatlichen Wiederherstellungstests – die Wiederanlaufzeit geschäftskritischer Systeme sank von zwölf auf unter zwei Stunden. Das Cluster betreiben wir seitdem im Rahmen eines Service-Management-Vertrags weiter.
- Ceph
- Proxmox VE
- Proxmox Backup Server
- Zabbix
2025
Wiederaufbau nach einem Ransomware-Angriff
Entsorgungsunternehmen
Der Windows-Server im eigenen Haus war verschlüsselt, der Betrieb stand. Was den Unterschied zwischen Wiederanlauf und Existenzfrage ausmachte, war eine Entscheidung, die lange vorher getroffen worden war: eine Sicherung an einem zweiten Ort, außerhalb der Reichweite des Angreifers. Ohne sie wäre nichts von dem möglich gewesen, was danach kam. Wir haben den Server nicht am alten Ort wiederhergestellt, sondern gleich in eine in Deutschland gehostete Cloud-Umgebung überführt – Wiederherstellung und Migration in einem Zug, um die Ausfallzeit nicht zweimal zu bezahlen. Gleichzeitig haben wir die Netzarchitektur ersetzt, die den Angriff nicht aufgehalten hatte: pfSense am Standort und in der Cloud, dazwischen eine OpenVPN-Verbindung, über dieselbe Lösung auch die Einwahl der Heimarbeitsplätze. Ein solcher Fall ist zugleich die ehrlichste Prüfung eines Sicherungskonzepts. Sie zeigt, ob Wiederherstellung geübt war oder nur geplant, und ob jemand weiß, in welcher Reihenfolge Systeme zurückkommen müssen. Was danach steht, ist belastbarer als vorher – aber der Weg dorthin ist einer, den man niemandem wünscht.
- Microsoft Windows / Microsoft Windows Server
- Netgate pfSense
- OpenVPN
2024–2025
Betreuung und Härtung der Mehrfaktor-Authentifizierung
Ersatzteilgroßhändler
Übernahme der laufenden Betreuung einer bestehenden LoginTC-Installation, mit der das Unternehmen den Zugriff auf seine Windows-Server absichert. Zunächst haben wir den RADIUS-Connector aktualisiert, über den die Authentifizierung läuft – eine veraltete Fassung ist an dieser Stelle besonders heikel, weil sie im Anmeldeweg jedes Nutzers sitzt. Anschließend haben wir die Protokolle auf Brute-Force-Versuche durchgesehen und die Schwellenwerte angepasst: Die Zahl der erfolglosen RADIUS-Abfragen sank um 30 Prozent, und die Anmeldung wurde für die Nutzer spürbar schneller und verlässlicher. Den Abschluss bildeten eine gemeinsame Sitzung mit dem gesamten IT-Team zum künftigen Betrieb und die Schulung von fünf Personen an der Plattform.
- LoginTC
- Windows Server
2024–2025
Netzwerkmodernisierung an zwölf Standorten
Labordienstleister
Ursprünglich ging es nur um Firewalls und Netzwerk: Ablösung der Securepoint-Geräte an zwölf Standorten durch pfSense, dazu eine zentrale Endpunktverwaltung. Im Verlauf kam ein zweiter Strang dazu – Microsoft Teams wurde durch Stackfield ersetzt, was unter den Datenschutzanforderungen des Gesundheitswesens die naheliegendere Lösung war. Zusammen sanken die Lizenzkosten der Infrastruktur um 40 Prozent, ohne dass die Zusammenarbeit zwischen den Standorten darunter litt.
- Netgate pfSense
- OpenUEM
- Securepoint UTM
- Stackfield
- Zabbix
2024–2025
Von Microsoft 365 zu Nextcloud Hub
Lebensmittelhersteller
Ablösung von Microsoft 365 durch Nextcloud Hub für 40 Mitarbeitende – Dateien, Zusammenarbeit, Kalender und Kontakte auf einer Plattform, die das Unternehmen selbst in der Hand hat. Sechs Monate hat die Migration gedauert, und der Grund dafür liegt nicht in der Technik: Daten umzuziehen ist der kleinere Teil. Der größere ist, gewachsene Ablagestrukturen zu verstehen, Berechtigungen sauber nachzubilden statt sie zu übernehmen, und Arbeitsweisen zu klären, die über Jahre um die Eigenheiten der alten Plattform herum entstanden sind. Wir haben die Umstellung in Wellen gefahren, Abteilung für Abteilung, mit Parallelbetrieb während der Übergangszeit. Jede Welle wurde von einer Schulung begleitet, denn eine Migration scheitert selten am Server und häufig daran, dass Menschen ihre Arbeitsweise nicht wiederfinden. Mit dem Produktivgang war es nicht getan: Seitdem halten wir monatliche Workshops, zugeschnitten auf das, was im Betrieb tatsächlich anfällt. Neue Funktionen, Fragen aus dem Alltag, Feinschliff an den Abläufen. Das ist der Unterschied zwischen einer eingeführten und einer angenommenen Lösung – und der Grund, warum niemand nach Microsoft 365 zurückgefragt hat.
- Nextcloud Hub
- Nextcloud Files
- Nextcloud Talk
2022–2025
Von Dynamics AX zu ERPNext, über drei Jahre
Logistikunternehmen
Ablösung einer veralteten Dynamics-AX-Installation durch ERPNext – über drei Jahre, weil ein ERP-Wechsel nicht am System hängt, sondern an den Prozessen dahinter. 78 Abläufe wurden erfasst, hinterfragt und neu in der Plattform abgebildet; vieles davon war über Jahre um die Grenzen des alten Systems herumgewachsen. Parallel haben wir die Serverlandschaft um Proxmox VE und den Proxmox Backup Server erweitert, drei Server dorthin umgezogen und die Grundlage für den ERP-Betrieb gelegt – eigene Umgebungen für Test und Produktion, geprüfte Sicherungen, planbare Wiederherstellung. Heute arbeiten über 50 Menschen mit dem System, ohne Lizenzkosten je Nutzer und mit einer Weiterentwicklung, die das Unternehmen selbst in der Hand hat. Mit der Übergabe war das Projekt nicht beendet: Wir haben einen dauerhaften Supportkanal eingerichtet, den wir gemeinsam mit ERPNext-Partnern betreiben – Fragen aus dem Tagesgeschäft landen dort, und schwierige Fälle gehen an jemanden, der die Plattform von innen kennt.
- ERPNext
- Proxmox VE
- Proxmox Backup Server
2023–2024
Ablösung von VMware vSphere durch XCP-ng
Agrarhändler
Migration einer gewachsenen vSphere-Umgebung mit acht Hosts auf XCP-ng, unterlegt mit einem gemeinsamen Fujitsu-ETERNUS-SAN: 60 produktive virtuelle Maschinen wurden in gestaffelten Wartungsfenstern übernommen, Verwaltung und Sicherung laufen über Xen Orchestra. Im neuen Cluster kamen 20 weitere Maschinen hinzu, darunter zuvor physische Server – am Ende liefen 80 Systeme auf einer Plattform ohne Lizenzkosten pro Sockel und ohne Bindung an die Preispolitik eines einzelnen Anbieters.
- Fujitsu ETERNUS
- XCP-ng
- Xen Orchestra
2023
IT-Sicherheitsaudit und Vorbereitung auf ISO 27001
FinTech-Unternehmen
Sicherheitsbewertung von Infrastruktur, Anwendungsschicht und internen Prozessen im Vorfeld der ISO-27001-Zertifizierung. Den Zertifizierungsprozess selbst leitete eine spezialisierte Agentur; unsere Rolle war die technische Tiefe. Mehrere IT-Prozesse des Unternehmens waren gerade erst eingeführt oder noch nicht lange in Gebrauch – wir haben geprüft, ob sie die Controls der Norm tatsächlich erfüllen, und nachgeschärft, wo sie es nicht taten. Das Unternehmen hat die Zertifizierung erhalten.
- Jira
- OpenVAS
- verinice
- Wazuh
2023
Einführung einer E-Mail-Sicherheitslösung
Softwarehersteller für die Finanzbranche
Bis zur Einführung von NoSpamProxy lief die E-Mail des Unternehmens ohne eigene Sicherheitslösung – jede Nachricht landete ungeprüft im Postfach. Für einen Softwarehersteller, der Kunden aus der Finanzbranche betreut, ist das eine unangenehme Ausgangslage: Solche Unternehmen sind ein lohnendes Ziel für Phishing und für Angriffe, die sich als Nachricht eines Kunden oder der Geschäftsführung ausgeben. Wir haben die Lösung vor die Postfächer gesetzt, Regelwerk und Quarantäne eingerichtet und die Zustellwege so umgestellt, dass Nachrichten geprüft werden, bevor sie jemanden erreichen. Seitdem kommt kaum noch Spam an – und was wichtiger ist: Die Belegschaft muss nicht mehr selbst entscheiden, ob eine Nachricht echt ist.
- NoSpamProxy
2023
IT-Dokumentation, die den Namen verdient
Beratungsunternehmen mit IT-Schwerpunkt
Das Unternehmen betrieb für seine Kunden Dienste – teils vollständig, teils anteilig – und supportete weitere, ohne eine aktuelle Übersicht darüber zu haben, was davon wo läuft und wer wofür zuständig ist. Solches Wissen sitzt dann in Köpfen und in alten Mails, und es fehlt genau dann, wenn es gebraucht wird: im Störungsfall, bei der Übergabe an einen Kollegen, bei der Frage nach dem Leistungsumfang eines Vertrags. Wir haben mit Hudu eine Dokumentation aufgebaut, die Kunden, Systeme, Zugänge und Zuständigkeiten miteinander verknüpft – über 100 Kunden sind darin erfasst. Die Struktur haben wir so gewählt, dass Pflege im Tagesgeschäft möglich bleibt; eine Dokumentation, die niemand aktualisiert, ist nach drei Monaten wertlos. Drei Monate Laufzeit, danach lief der Betrieb im eigenen Haus.
- Hudu IT Documentation
2022
Prozessoptimierung und Workflowautomatisierung
Finanzierungsberater
Erfassung und Analyse von 24 Kerngeschäftsprozessen im Front- und Back-Office. Ermittlung von Automatisierungspotenzialen bei Kundenaufnahme, Compliance-Prüfungen und Berichtswesen – 40 Prozent weniger manueller Aufwand und messbar höhere Prozessreife innerhalb von sechs Monaten.
- Camunda
- n8n
- ProM
2021–2022
IT-Strategie und Modernisierung der Endgeräte
Arztpraxen
Entwicklung einer dreijährigen IT-Strategie für eine damals zehn Praxen umfassende Gruppe und Umsetzung der ersten Phase. Da in den Praxen keine stationären Rechner mehr eingesetzt werden, lag der Schwerpunkt auf der Notebook-Flotte: Endgeräteverwaltung über Microsoft Intune, Geräteverwaltung über den Lenovo Device Manager, eine standardisierte Ausstattung und eine DSGVO-konforme Cloud-Sicherung – innerhalb eines knappen Budgets. Die Gruppe ist seitdem auf 29 Praxen gewachsen; die Struktur trägt das mit.
- Lenovo Device Manager
- Microsoft Autopilot
- Microsoft Defender for Endpoint
- Microsoft Intune
2020–2022
Firewall-Ablösung und Monitoring für eine Gemeinde
Gemeinde
Ablösung der gewachsenen Firewall-Infrastruktur durch neun pfSense-Systeme an sieben Standorten, am Hauptstandort als Cluster für den Ausfallschutz. Wir haben die Filterregeln vollständig neu erstellt statt sie zu übernehmen – eine Migration ist der einzige Moment, in dem sich ein über Jahre gewachsenes Regelwerk ohne Widerstand aufräumen lässt. Dazu kamen die VPN-Verbindungen zwischen den Standorten. Anschließend haben wir mit Zabbix ein Monitoring eingeführt, das nicht nur die Firewalls überwacht, sondern über die Standort-VPNs auch die dortigen Server und IoT-Geräte erfasst. Zum Abschluss haben wir zwei Mitarbeitende der Verwaltung in der Administration von pfSense und Zabbix geschult.
- Netgate pfSense
- Zabbix
2021
Auswahl und Implementierung eines Open-Source-ERP-Systems
Online-Buchungsplattform
Begleitung durch einen strukturierten Auswahlprozess, in dem fünf Plattformen – darunter drei quelloffene – anhand von über 180 Anforderungen bewertet wurden. Die Wahl fiel auf Odoo. Die Einführung verantwortete ein offizieller Odoo-Partner; als dort Ressourcen knapp wurden, haben wir übernommen, was liegenblieb, und die Schnittstellen zur bestehenden Software koordiniert. Nach acht Monaten war das System produktiv, 60 Mitarbeitende waren geschult.
- Odoo
- OpenProject
2021
Aufbau einer CMDB, die tatsächlich gepflegt wird
IT-Systemhaus
Die meisten CMDB-Projekte scheitern nicht an der Software, sondern daran, dass niemand sie pflegt: Nach einem halben Jahr steht die Datenbank still, und alle arbeiten wieder mit Tabellen. Wir haben deshalb mit iTop nicht nur eine Konfigurationsdatenbank aufgebaut, sondern sie so weit wie möglich automatisch befüllen lassen – erfasst wird, was ohnehin im Netz erreichbar ist, statt es von Hand einzutragen. Bei 8.000 Konfigurationselementen aus 25 Kundenumgebungen ist das keine Bequemlichkeit, sondern die Bedingung dafür, dass die Daten stimmen. Für ein Systemhaus, das fremde Umgebungen betreut, ist das der Unterschied zwischen Auskunftsfähigkeit und Vermutung: Welche Systeme stehen bei welchem Kunden, wovon hängt ein Dienst ab, was ist betroffen, wenn ein Server ausfällt. Vier Monate von der Aufnahme der Anforderungen bis zum produktiven Betrieb.
- iTop
2020–2021
Netzwerke und Managed Security Services
Hersteller von Industriekomponenten
Transformation einer gewachsenen Netzwerkinfrastruktur an acht Standorten in fünf Bundesländern in eine segmentierte Architektur mit Firewalls der nächsten Generation. Einführung von Infrastruktur-Monitoring und Umstellung auf ein Co-Managed-Sicherheitsmodell mit SIEM, Endpunktüberwachung und vierteljährlichen Schwachstellenanalysen. Das Modell läuft seit 2021 unverändert – das eigene IT-Team übernimmt den Alltag, wir die Auswertung.
- LANCOM GS/XS
- OPNsense
- Wazuh
- Zabbix
- Zenarmor
2019–2020
Implementierung von Microsoft Dynamics 365
Omnichannel-Einzelhändler
Das Unternehmen war überwiegend durch Zukäufe gewachsen und betrieb zehn Onlineshops und fünfzehn Ladengeschäfte – auf sechs verschiedenen CRM- und ERP-Lösungen. Wir haben bei Auswahl, Konzeption und Einführung von Microsoft Dynamics 365 Business Central unterstützt: Finanzen, Lieferkette und CRM auf einer Plattform, dazu die Anbindung des bestehenden Onlinehandels. Der eigentliche Gewinn war nicht eine einzelne Funktion, sondern das Ende der sechs Parallelwelten.
- Microsoft Dynamics 365 Business Central
- Shopify
2019
AWS Cloud Foundation und DevOps-Schulung
Ingenieurbüro
Aufbau einer sicheren, skalierbaren AWS-Landing-Zone für ein Ingenieurbüro, das interne Werkzeuge und kundenorientierte Anwendungen in die Cloud verlagerte. Zehn Anwendungen sind im Zuge des Projekts migriert. Anschließend ein DevOps-Programm zu CI/CD, Infrastructure as Code und Monitoring, an dem fünfzehn Personen teilnahmen – mit dem ausdrücklichen Ziel, dass das Team die weiteren Migrationen selbst durchführt. Genau so ist es gekommen.
- AWS
- Terraform
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