Wiederaufbau nach einem Ransomware-Angriff
2025 · Entsorgung · Bayern
Der Windows-Server im eigenen Haus war verschlüsselt, der Betrieb stand. Was den Unterschied zwischen Wiederanlauf und Existenzfrage ausmachte, war eine Entscheidung, die lange vorher getroffen worden war: eine Sicherung an einem zweiten Ort, außerhalb der Reichweite des Angreifers. Ohne sie wäre nichts von dem möglich gewesen, was danach kam.
Wir haben den Server nicht am alten Ort wiederhergestellt, sondern gleich in eine in Deutschland gehostete Cloud-Umgebung überführt – Wiederherstellung und Migration in einem Zug, um die Ausfallzeit nicht zweimal zu bezahlen. Gleichzeitig haben wir die Netzarchitektur ersetzt, die den Angriff nicht aufgehalten hatte: pfSense am Standort und in der Cloud, dazwischen eine OpenVPN-Verbindung, über dieselbe Lösung auch die Einwahl der Heimarbeitsplätze.
Ein solcher Fall ist zugleich die ehrlichste Prüfung eines Sicherungskonzepts. Sie zeigt, ob Wiederherstellung geübt war oder nur geplant, und ob jemand weiß, in welcher Reihenfolge Systeme zurückkommen müssen. Was danach steht, ist belastbarer als vorher – aber der Weg dorthin ist einer, den man niemandem wünscht.
Eingesetzte Technologien
Microsoft Windows / Microsoft Windows Server, Netgate pfSense, OpenVPN
Alle Werkzeuge, mit denen wir arbeiten, stehen im Tech-Stack.
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Rahmen
- Zeitraum: 2025
- Branche: Entsorgung
- Kunde: Entsorgungsunternehmen
- Region: Bayern
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